Momentum

Zuviel und doch zuwenig

von NakNug
Man nehme gestandene Schauspieler vom (Genre-)Fach und eine interessant wirkende Story - dreht einen soliden Film, doch irgendwie fehlt der Esprit, das gewisse Etwas an Momentum, der viel mehr sein möchte als ein Film über einen schief gelaufenen Raubzug.
Und je weiter die Geschichte läuft und je mehr man über die einzelnen Charaktere erfährt, desto mehr hinterfragt man die Logiklöcher der vorangegangenen Szenen. Vor allem die Figur von Olga Kurylenko agiert so widersprüchlich, dass man sich fragen muss, ob inmitten des Films ein "Rollenzwilling" eingesprungen ist. Eine ehemalige Top-Agentin, die mit allen Wassern gewaschen ist, bringt die Familie mit einem simplen Telefonat in Gefahr? Oder läuft auf der Flucht barfuß durch die Gegend?
Am Ende folgt man gebannt der Geschichte und versucht die Finten zu verstehen, aber es passt einiges nicht zusammen und es lässt sich leider nicht auf alles einen Reim machen. Man möchte den Film mögen und vor allem Kurylenko/Purefoy spielen wie gewohnt außerordentlich, doch am Ende bleibt es mehr oder minder Mittelmaß.
NakNug
sah diesen Film im Savoy, Hamburg

22.08.2015, 03:56



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