Storm

...die Kunst des Verzichts

von Michael
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Es hätte für fünf Filme gereicht: einen trashigen SciFi-Flick, einen coolen Thriller, eine mit schwarzem Humor gespickte Komödie, einen (kurzen) Gruselstreifen oder ein wenig Mystery... Hier greift der Spruch 'weniger ist mehr' einmal wirklich, denn Storm bietet alle oben genannten Themen, schafft es jedoch gerade deshalb nicht, auch nur auf eines richtig einzugehen. Viele Handlungsstränge bleiben dadurch einfach offen, viele Fragen unbeantwortet. Was bei Donnie Darko ja sehr reizvoll war, ist hier schlicht darauf zurückzuführen, dass die Regisseure Måns Mårlind und Björn Stein den Blick fürs Wesentliche verlieren, unwillig, auch nur eine Minute ihres Debuts (?) auf dem Boden des Schneideraums zurückzulassen. Einzig die schauspielerische Leistung rettet Storm (meiner Meinung nach) noch auf ein erträgliches Mittelmaß und beschert uns den obercoolsten Schurken des diesjährigen Festivals.
Michael
sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart

25.07.2006, 14:34



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