Neulich, kurz nach Weltuntergang im Gemüsegartenvon Alexander | Permalink |
„The Survivalist“ ist ein mit einfachen Mitteln und großartigen Schauspielern gemachter ruhiger, leiser Film, der im Stil eines „The Rover“ auf relativ unaufgeregte Weise davon erzählt, wie sich die Wege einiger Menschen nach dem nicht näher geschilderten Untergang der Welt, wie wir sie kennen, kreuzen, und wie sie beharrlich jeden Tag aufs Neue ums Überleben kämpfen. Dabei prägen gegenseitiges Misstrauen und ständige Angst die Geschichte und erzeugen so trotz einfachstem Setting und wenig Action eine unglaublich spannende, fast schon beklemmende Atmosphäre. Etwa die ersten 20 Minuten dieses bemerkenswerten Films kommen dabei gänzlich ohne Dialoge aus und auch während der restlichen langen Spielzeit wird kein Wort zu viel gesagt, ist jeder Satz bedeutungsschwanger, und reduzieren sich die Charaktere überwiegend auf nur drei Personen, was alles dazu beiträgt, „The Survivalist“ als noch intensiveres Kammerspiel zu begreifen, als er es ohnehin schon ist. So in etwa, kann man sich glaubhaft vorstellen, könnte sich nach dem Erlöschen der modernen Zivilisation unser Leben wirklich wieder auf die Grundpfeiler des Überlebens reduzieren, mit dem Anpflanzen von bis aufs Blut verteidigtem Saatgut, Tierfallen und Ackerbau. Und ewig wird das andere Geschlecht locken und verführen, sei es zur Freude oder zum Untergang. | |
21.02.2016, 13:40 | |
Jetzt anmelden oder registrieren um diesen Film zu bewerten
|
Weitere Informationen (externe Links): | |||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||