Scare Campaign

Bemüht.

von Alexander
Vielleicht hab ich einfach Probleme mit dem Stil der Cairnes-Regisseure, deren „100 Bloody Acres“ mich seinerzeit schon zu keinem Begeisterungssturm hinreißen konnte. Obwohl sich der Film erfrischend unkommerziell anfühlt, die Darsteller ihre Sache nicht übel machen und die Geschichte mich nicht vom Haken ließ, war ich insgesamt doch mal wieder enttäuscht.

Zwar gibt es ein oder zwei Twists, die sowohl unerwartet als auch clever sind, die gesamte erste Hälfte von „Scare Campaign“ ist aber so arg simpel gestrickt und der Mittelteil dazu noch zäh und langweilig, das für mich auch der Schlußteil mit seinen sich auch nicht über Durchschnitt erhebenden, kleinen Splattereinlagen und der dem Film bemüht eingehauchten „Intelligenz“ nicht wirklich zu beeindrucken und „Scare Campaign“ damit nicht über Durchschnitt zu heben vermochte.

Das Problem mit der Geschichte ist, dass die schwache erste Hälfte im Nachhinein zwar dem Aufbau dienlich und auch logisch ist, dies dem Betrachter aber erst in dem Moment klar wird, als der Film auch schon bald seinem Ende zugeht. Somit ist man zu Anfangs enttäuscht und am Ende bleibt man nach einem viel zu kurzen Showdown etwas unbefriedigt im Kinosessel zurück.

Man mag die eingestreuten Gags und Twists sympathisch finden, vom heftigen Ruck von Seicht zu Hart sogar überrascht sein und als Fan von Splattereinlagen vielleicht noch bei ein oder zwei Szenen applaudieren wollen - dennoch bietet das Gezeigte für mich einfach nicht genug Substanz, um auf die ein oder andere Weise punkten zu können. Für mich insgesamt nur ganz leicht über Durchschnitt und damit sehr wohlwollende 6 Sternchen.
Alexander

20.08.2016, 14:44



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