Gesehen und vergessenvon Umelbumel | Permalink |
"ES" macht das, was ein Horrorfilm heutzutage gerne macht bzw. machen muss, um sein Publikum zu finden und zufriedenzustellen. Aber letztendlich ist es einfach purer Wahnsinn, dieses unendlich dicke Buch in 2 Kinofilme packen zu wollen. So wirkt ES trotz seiner langen Spielzeit von Anfang an ziemlich gehetzt. Die ruhige und chillige Atmosphäre der Vorlage fühlt man nur selten. Dafür gibt es viele Fratzen, Jump-Scares und ein schön ödes Finale. Auch ist es schade, dass auf alle verrückten, wahnwitzigen und recht trashigen Elemente verzichtet wurde. Das kann ich aus Studio-Sicht natürlich nachvollziehen, man möchte es sicher spielen. Den Zuschauer nicht verunsichern oder überfordern. Schließlich soll er nach dem Kinobesuch, auch wenn es ein Horrorfilm war, gut gelaunt den Saal verlassen. Mir erging es nach dem Film wie den Kindern in Derry: Nach dem Sehen ist alles schon wieder fast vergessen. Toll. | |
sah diesen Film im Savoy, Hamburg | 08.09.2017, 17:35 |
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