Climax

Nett aka Ist das Kunst oder kann das weg?

von Mastodon
Der Hype um den Film ist nur dem Label von Gaspar Noe geschuldet (den ich im Regelfall schätze). Ob der Film ohne dieses Label aufgrund seiner "Bildgewalt", seiner "Geschichte" seiner Machart oder seiner Choreografie jemals sein Publikum gefunden hätte darf bezweifelt werden. Ein Experiment wie Stephen King mit Richard Bachmann steht noch aus oder hat eben nicht geklappt.

Schlussendlich alles schon mal gesehen. Entweder in Enter the Void, diversen Musikvideos à la Michael Jackson, Handlungsablauf ähnlich wie Chorus Line. Ein Amerikaner in Paris hat immer noch eine der längsten Sequenzen mit 17 Minuten am Stück.

Mit der"Erklärung" jedes/jeder noch so dämlichen Dialogs/Aktion/Reaktion durch die Einnahme von Drogen schafft man sich natürlich "künstlerische Freiheit" die nicht zu hinterfragen ist. En Vogue die Wackelkamera aus der Sicht eines Beobachters. Dann noch ein paar Anleihen von Requiem for a Dream und diversen anderen Filmen mit bewusstseinserweiternden Substanzen. Hatte mehr erwartet als ein Film über die Charaktereigenschaften des Menschen verteilt auf verschiedene Protagonisten.

Der Film ist visuell und akustisch interessant. Aber zumindest mich lassen die Charaktere und deren Schicksal in Summe kalt. Einzelne Sequenzen schmerzen aber für einen Film ist das meiner Meinung nach nicht genug. Vielleicht beim nächsten Mal.
Mastodon

17.09.2018, 07:36



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