Schade.von Fitzcarraldo | Permalink |
"Storm" wurde im Vorfeld als "Mystery-Science-Fiction mit Tiefgang" angepriesen - eine Beschreibung, die durchaus zutrifft, wenn man sie nur richtig zu deuten weiß: Mystery: Na klar, der Film bleibt bis zum Schluß mysteriös, vor allem für die Zuschauer. Science-Fiction: Wie sonst wäre der großzügige Verzicht auf Logik zu erklären? Tiefgang: ...hat zumindest die Ratlosigkeit, mit der man das Kino verläßt. Denn was uns die schwedischen Regisseure Måns Mårlind und Björn Stein hier auftischen, ist mehr als ärgerlich.
Nach einem vielversprechenden Auftakt driftet der Film unversehens ins Niemandsland ab: Das anfangs rasante Tempo erlahmt, der Ideenreichtum scheint erschöpft und die Handlung verliert sich im Beliebigen. Die Unfähigkeit, eine nachvollziehbare Geschichte zu erzählen, wird durch den großzügigen Einsatz von Kunstnebel und bedeutungsschwangerer Musik zu intellektuellem Tiefgang verklärt. Was bleibt, ist ein Hauptdarsteller, der über weite Strecken verstört und ratlos dreinblickend über die Leinwand stolpert und nicht weiß wie ihm geschieht. Ebensowenig wie das Publikum. Schade. | |
sah diesen Film im Cinedom 9, Köln | 04.08.2006, 09:54 |
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