Piercing

Do you really want to hurt me?

von Herr_Kees
Permalink
Splitscreen, schwarze Handschuhe, Goblin auf der Tonspur und ein Hotelzimmer, dessen Regale mit gelben Büchern gefüllt sind. In den ersten Minuten könnte man meinen, Regisseur Nicolas Pesce hätte mit seinem neuen Film eine Giallo-Hommage beabsichtigt, spätestens bei den „Trockenübungen“ des ungeübten Killers rutscht der Film jedoch in absurde bis alberne Gefilde ab und erholt sich von diesem Tonwechsel auch nicht mehr.

Was soll das werden oder sein? Eine Retro-Parodie? Eine Stilübung? Eine SM-Liebesgeschichte?

Nach Pesces sehr eigenständigem und ungeheuer wirksamem Debut THE EYES OF MY MOTHER kommt man nicht umhin, diesen Film als Vergeudung von Talent zu sehen, eine Genrespielerei ohne Handlung, Sinn und Verstand, die andere Filme (AUDITION, TENEBRAE) und Regisseure (Argento, De Palma) zitiert, ohne ihnen eine Bedeutung oder Einordnung zuzuweisen. In der Filmographie Pesces wird sich PIERCING hoffentlich nur als marginale Fußnote erweisen.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

29.09.2018, 01:17



Weitere Informationen (externe Links):
Unterstütze f3a.net durch eine(n) Leihe/Kauf bei unseren Partnern. #VerdientProvisionen


OFDb€ 5,98 € 7,98
amazon.deVerfügbarkeit prüfen Verfügbarkeit prüfen


Der tatsächliche Preis kann abweichen! Preise werden max. stündlich aktualisiert. Markierte Preise sind seit dem letzten Abruf ↓ gesunken oder ↑ gestiegen.