Kleine Story, großer Filmvon Wishbringer | Permalink |
Die Geschichte, die wir im Schwertkampf-Epos "Shadowless Sword" zu sehen bekommen, ist einfach: Kurze Ausgangssituationsschilderung, dann eine schöne Kriegerin, die meisterlich mit ihrem Schwert umgehen kann, und den Prinz, der überhaupt nicht König werden will, findet, ihn sicher von einem Ort zum andern eskortieren soll und dabei gegen Scharen der bösen Kontrahenten antreten muss. Ein paar Rückblicke in die Vergangenheit, aufkommende große Gefühle und das war’s dann im Wesentlichen.
Wen triviale Dialoge und ein Mangel an Story-Inhalt nicht stören (und mich störten sie in diesem Fall auch nicht), bekommt einen gelungen Film geboten: Jede Menge gut choreographierte Schwertkämpfe, fliegende Kämpfer, durch die Luft sausende Pfeile, Wurfsterne, Holzplanken, etc., zu Bruch gehende Einrichtung, brechende Arme, Blut, explodierende Körper aufgrund spezieller Kampftechniken, ... In schöner, natürlicher Szenerie, die nie billig wirkt oder zu einer übertriebenen, künstlerischen Farbenkulisse hochstilisiert wird (wie wir das ja aus einigen Filmen dieses Genres kennen), bekommt man schon einiges geboten, nur manchmal für meinen Geschmack ein wenig zu schnell geschnitten.
Zwischenzeitlich hat der Film amüsante Momente, vielleicht auch manchmal ungewollt. Etwas mehr Mühe mit der englischen Sprache und dem Timing der Untertitel hätte man sich vielleicht noch machen sollen, aber das kann man ja nun nicht dem Film an sich anlasten.
Zum Ende des Films wird’s dann richtig schön emotional (für manchen Zuschauer vielleicht auch etwas zu klischeehaft oder kitschig), und die Darsteller und die musikalische Untermalung bringen das auch gut rüber. Mir hat’s gefallen. | |
sah diesen Film im Union 1, Bochum | 05.08.2006, 12:19 |
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