Les Belles et les Bêtesvon Herr_Kees | Permalink |
Frauen werden entführt und in schwarzen Boxen in einem weißen Wald ausgesetzt, wo sie dann von monströs maskierten Killern gejagt und in harten Splatterszenen abgeschlachtet werden. So weit, so gähn? Nicht ganz. Stellenweise mutet THE FURIES nämlich wie eine Hardcorevariante von CABIN IN THE WOODS oder gar (Achtung, Blasphemie!) wie ein neuer MARTYRS an. Ein Meta-Horrorfilm, der Stereotypen des Genres nutzt, um von seiner Ikonografie zu erzählen. In dem Fall von der Beziehung zwischen der Schönen und dem Biest – seit KING KONG und Cocteau eine Urgeschichte des Genres. Ein interessanter Ansatz, doch dafür bleibt THE FURIES nicht abstrakt genug. Mit den letzten Minuten stürzt er aufs Niveau jedes x-beliebigen Slashers mit pseudogesellschafts- und medienkritischer „Message“. Schade, denn davon gibt es bereits genug. Dennoch: Nicht nur wegen des handgemachten Splatters sehenswert. | |
07.11.2019, 17:59 | |
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