Pearl

Pearl Filmkritik

von BuzzG
... "Auch wenn „Pearl“, den Ti West diesmal zusammen mit seiner Hauptdarstellerin verfasst hat, in Sachen Gewalt seinem Vorgänger in nichts nachsteht (das sadistische Spiel mit dem hilflosen Vater ist übrigens weit schlimmer als jede Splatterszene), verlässt er dessen Slasher-Struktur und wendet sich eher einem psychologischen Horror im Stil von Roman Polanskis „Ekel“ oder Rob Reiners „Misery“ zu. „Pearl“ ist ein bewusst überschaubares Stück Southern-Gothic-Kino, in dessen Zentrum allein die exzentrische Frau an der Grenze zum völligen Wahnsinn steht. West und Goth legen die Figur sehr überzeugend als bereits von Beginn psychisch gestörten Charakter an, der seinen unkontrollierbaren Zorn zunächst an harmlosen Tieren auslässt. Es ist die Diskrepanz zwischen Pearls farbenfroher Innenwelt – die auf der Leinwand stets ihre Entsprechung findet – und der tristen Wirklichkeit, die sie aufgrund der äußeren Umstände nicht überwinden kann und sie schließlich die letzte Grenze überschreitend zu Mistgabel, Axt und anderen Mordinstrumenten greifen lässt." ...

Mehr gibt's unter dem Link in meiner Kritik. :)
BuzzG - Original-Review

16.04.2023, 22:19



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