crazy

Pearl

Unsere kleine Farm

von Alexander
Mia Goth hätte für ihre Rolle der Pearl ja sowas von den Oscar verdient gehabt. Alleine ihr etwa 10 Minuten langer Monolog gegen Ende des Films, gehört zu den intensivsten und best gespielten Szenen, die man seit langem gesehen hat. Das permanente Changieren zwischen süß-naiver Unschuld und grotesk brutalen Wutausbrüchen ist einfach grandios.

Ich hatte von „Pearl“ gar nichts erwartet, aber alles bekommen. Die Überraschung des Jahres. Dabei wird der Film eigentlich komplett von Mia Goth alleine getragen, die mit ihrem Borderline-Charakter für so manche Überraschung sorgt. Auch gibt es ein Wiedersehen mit Theda, dem knuffigen Krokodil und natürlich auch der Axt, die vor der Veranda im Holzblock steckt. Meistens jedenfalls.

Das stellenweise quietschbunte Setting, die lustigen Tiere und die Kostüme erinnern mitunter an gepflegtes Familienprogramm aus den 80er Jahren denn an einen „Horrorfilm“. Auch sind viele Szenen wirklich für einen Lacher gut, ich habe mich blendend amüsiert. Letzten Endes ist „Pearl“ dann auch mehr ein extrem unterhaltsames und gut gespieltes Drama, das mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten hat.
Alexander

01.05.2023, 09:10



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