Night of the Hunted

God is NOWHERE

von Alexander
„Night Of The Hunted“ mutet an wie eine Mischung aus „Downrage“ und „When Strangers Appear“. Das Setting ist minimalistisch, die Stimmung angespannt, die Opfer nahezu schutz- und chancenlos.

Man erkennt die Handschrift von Mit-Produzent Aja, der sicherlich für die ein oder andere kleine Gemeinheit verantwortlich zeichnete. Insgesamt kommt der Blutzoll allerdings nie an Filme wie z. B. Ajas kleines Splatter-Meisterwerk „High Tension“ heran.

Die Motive des Täters bleiben im wahrsten Sinne des Wortes weitestgehend im Dunkeln. Verschiedene Szenarien scheinen möglich, das Rätselraten um die Beweggründe und Identität des Snipers trägt zumindest eine Weile dazu bei, „Night of the Hunted“ nicht ganz im Kugelhagel versanden zu lassen. Denn irgendwann nutzt sich das doch sehr reduzierte Setting ab, verliert sowohl an Spannung, sowie auch an Nachschub neuer Ideen.

Das böse Ende trieft dann nicht nur vor rotem Saft, sondern auch vor Ironie. Der ein oder andere Zuschauer mag davon enttäuscht werden, mir hat es den Film über die 6 Punkte gerettet. God is now here.
Alexander
sah diesen Film im Harmonie, Frankfurt

14.09.2023, 09:31



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