Reviewvon traab | Permalink |
"Eisspin, der sehr Schreckliche" aus dem Jahr 2023, ist ein deutscher Fantasy Kurzfilm basierend auf einer Novelle von Walter Moers. "In der krankhaftesten Stadt von ganz Zamonien, Sledwaya, schließt die verhungernde Kratze Echo einen düsteren Pakt mit dem gefürchteten Schreckensmeister und Alchimisten Eisspin. Dieser bietet Echo im Austausch für eine köstliche Verpflegung an, am Monatsende Echo sein wertvolles Fett zu erhalten." Christoph Maria Herbst als Eisspin der Schreckliche, ähm, der sehr Schreckliche, kennt man ja eigentlich ausschließlich aus deutschen Komödien. In diesem 13-minütigen Kurzfilm spielt er eine etwas ernstere Rolle, wobei eine humorvolle Note nicht fehlt. Kurzfilme haben oft die Herausforderung, in kurzer Zeit eine Welt zu etablieren, die das Interesse des Zuschauers weckt. “Eisspin, der sehr Schreckliche” schafft das so gut, dass ich am Ende unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Leider wirft der Kurzfilm in den wenigen Minuten mehrere Handlungsstränge auf, die alle unbeantwortet bleiben, was mich ein wenig enttäuscht hat. Auf handwerklicher Ebene war ich jedoch schwer beeindruckt. Das Setting im Schloss von Eisspin wirkt hochwertig, Christoph Maria Herbst spielt erwartungsgemäß überzeugend gut, und die Katze Echo wurde glücklicherweise nicht mit CGI erstellt, sondern als Animatronik umgesetzt, was dem Film ein authentisches Gefühl verleiht. Alles in allem würde ich sehr gerne einen Spielfilm basierend auf diesem Stoff sehen. | |
sah diesen Film im Harmonie, Frankfurt - Original-Review | 14.09.2023, 12:50 |
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