Riddle of Fire

„There‘s always tomorrow for dreams to come true“

von Herr_Kees
Alice, Hazel und Jodie sind eine eingeschworene Motorradgang. Ausgerüstet mit Hightech-Gerät und schweren Waffen planen sie ihren nächsten Coup – den Überfall auf ein großes Warenhaus. Allerdings sind Alice, Hazel und Jodie allesamt Dreikäsehochs, ihre Gefährte sind aufgemotzte Trikes, sie spähen ihre Umgebung mit bunten Handyfiltern aus und schießen mit Paintballpistolen.

Nach dem Klau der neuen Spielekonsole ihres angebeteten Herstellers Otomo steht einem Gaming-Marathon nur noch eins im Weg: die Kindersicherung des TVs. Doch die kränkelnde Mutter bleibt eisern – das Passwort rückt sie erst heraus, wenn die Kids ihren geliebten Blaubeerkuchen besorgen. Diese Quest wird für die drei deutlich herausfordernder als angenommen. Denn sie müssen es dafür mit den „Enchanted Blades“ aufnehmen, einer Gruppe Wilderer, deren Anführerin (charismatisch: Lio Tipton) über magische Kräfte verfügt.

Ja, es muss nicht immer der Bildschirm sein, auch draußen in der Natur kann man spannende Abenteuer erleben (damit man danach länger am Bildschirm sitzen kann).

RIDDLE OF FIRE ist ein süßer feelgood Coming of Age-Film mit Fantasyelementen, ein „Neo Fairytale“ aus dem Westen der USA oder kurz: Astrid Lindgren trifft Stephen King. Die Kinder machen ihre Sache gut, auch wenn man ihnen manchmal die fehlende Schauspielerfahrung anmerkt und man den Jüngsten meist gar nicht versteht. Doch der hat andere Stärken (Ausziehen und Tanzen).

Den Mittelteil im Wald hätte man gut straffen können, der beabsichtigte Fantasy-Zauber überträgt sich auch nicht immer und am Ende hat man dann doch ein Gefühl wie nach zu viel Blaubeerkuchen, aber ein netter Zeitvertreib war es allemal.
Herr_Kees
sah diesen Film im EM, Stuttgart

20.04.2024, 23:50



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