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Oddity

Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch

von Herr_Kees
Nach dem Ableben ihrer Schwester Dani besucht Darcy ihren Schwager und dessen neue Freundin in ihrem abgelegenen Haus. Im Gepäck hat sie bestimmte Absichten – und ein ungewöhnliches Einweihungsgeschenk.

Die ersten zehn Minuten von Damian McCarthys zweitem Langfilm legen die Latte für die zu erwartende Spannung ziemlich hoch. Die kann der folgende Film leider nicht halten.

War McCarthys abstraktes Debut CAVEAT noch eine Masterclass in weirdem, verstörendem Horrorkino, so läuft ODDITY mit seiner simplen Kriminalstory mit Spukelementen deutlich konventioneller ab. Dazu kommen leider wenig überzeugende Schauspielleistungen, insbesondere Carolyn Bracken, die in ihrer kurzen Rolle als Dani durchaus beeindruckt, versagt als blinde Seherin mit billiger Perücke auf ganzer Linie. Auch der hölzerne Golem wirkt als regungslose Figur noch äußerst furchteinflößend, als „Mann im Kostüm“ weniger.

Schade, dass der Film letztlich an solchen Dingen scheitert, die beunruhigende Atmosphäre und die raren, aber wirkungsvollen Jumpscares zeigen, welches Potenzial in ODDITY gesteckt hätte. Vielleicht lässt Shudder das nächste Mal etwas mehr Budget springen.
Herr_Kees
sah diesen Film im EM, Stuttgart

22.04.2024, 00:12



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