It's Hammer Time... Again!von Leimbacher-Mario | Permalink |
In den 2000ern war keine Horrornummer für ein räudiges Remake heilig. Sogar ein „Toolbox Murders“ aus der eher dritten Reihe und düsteren, fast schon untergründigen Ecke des Slasherkosmos'. Aber wenn kein Geringerer als Terrormeister Tobe Hooper anklopft, dann sagt wohl kein Horrorheimwerker nein… Erzählt wird von einem mehrstöckigen Apartmentgebäude in Los Angeles, wo gleich mehrere neue Parteien einziehen und zeitgleich ein Psychopath die Leichen stapelt, indem er aus seinem Werkzeugkasten aus dem Vollen schöpft… Mietfleischbremse „Toolbox Murders“ (2003) konnte man als Ansage von Tobe Hooper verstehen, nachdem ihn einige schon endgültig von der Horrorlandkarte tilgen wollten. „Ich bin noch nicht tot!“. Jedoch kann man weder wirklich dagegen sprechen, dass das noch immer ein halbes Universum von seiner einstigen Klasse entfernt ist und sogar vielleicht sein letzter guckbarer Film gewesen sein könnte. Egal. Es bleibt ein sehr minimalistischer, trotz ganzem Werkzeugkasten fast monotoner Slasher in einem legendären Gebäude der Stadt der Engel. Hollywoodbezüge, Augenzwinkern + Härte, starke Killeffekte, ein paar halbwegs interessante Hausbewohner, schon eine Webcam, dazu die ein oder andere Hommage ans Original und doch genug Eigenständigkeit und Abstand zu ihm. Das alles macht „Toolbox Murders“ auffällig richtig und korrekt. Geradeaus, effektiv, bissig. Erfrischend einsilbig. Selbst wenn ich mich insgesamt trotzdem knapp fürs Original entscheiden würde… Nicht Hooper in Topform, aber Hooper in Reinform! Wenn's Blut werden muss Fazit: Ein ganzer Werkzeugkasten an Möglichkeiten, ein ganzes Hochhaus an Opfern, ein zertifizierter Slasherklassiker als Vorbild… Es gibt immer etwas zu tun, für Tobe Hooper! | |
15.11.2025, 14:29 | |
|
Weitere Informationen (externe Links): | |||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||