Crazy Old Lady

Eher bescheuert, als verrückt.

von Alexander
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Eine stark demente und grenzdebile Großmutter schwelgt in Erinnerungen an ihren Verflossenen, und die mit ihm verbundenen, harten Sex- und S/M Phantasien. Damit malträtiert sie den Ex-Freund ihrer Tochter, den sie ganz nach bekannter „Misery“ Manier, gegen seinen Willen in ihrem uralten Anwesen fest hält.

Das klingt doch erst mal interessant. Und auch wegen dem wirklich atmosphärischen Setting und einiger schöner Bilder einer alten Gruselvilla, die während eines nicht enden wollenden Regens den einzigen Schauplatz dieses grotesken Kammerspiels bietet, lässt einen der Film eine Weile bei der Stange bleiben.

Leider ist die Geschichte aber recht eindimensional, erreicht selten bis nie echte Spannung und bietet dem Genrefan nicht wirklich Neues. Noch dazu seien Tierfreunde gewarnt, denn was hier ein paar Tieren passiert, ist wahrlich nicht sehr schön. Das bescheuerte Ende der kurzen Story ist dann letzten Endes konsequent, weil nämlich genau so absurd wie der Rest des Films, war für mich allerdings ein echter Antiklimax.

Schrammt ganz hart an einem echten Flop vorbei.
Alexander

17.01.2026, 15:02



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