crazy

My Daughter is a Zombie

Koreanische Süßspeise

von D.S.
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Wenn man weiß, dass MY DAUGHTER IS A ZOMBIE der erfolgreichste einheimische Film des Jahres 2025 in Korea war, hat man auch schon eine ungefähre Ahnung davon, was einen hier erwartet: Feelgood-Kino für die ganze Familie, pendelnd zwischen albern, niedlich und kitschig süß.

Im Mittelpunkt steht dabei eine 15-Jährige, die nach überwundener Zombie-Epidemie die einzige verbliebene Untote im Lande und äußerst bissig ist, von ihrem Vater allerdings trotzdem geliebt und vor den Behörden sowie rabiaten Nachbarn geschützt wird.

Von Anfang an geht es hier überdreht und klamaukig zu, wobei das Ganze zunächst auch für Menschen mit weniger ausgeprägter Gaga-Toleranz durchaus noch lustig und unterhaltsam wirkt – vor allem auch der coolen Katze „Meowmeow“ (die ab und an leider überflüssig CGI-versaut wird) und der resoluten Oma wegen. Irgendwann nimmt der (Familien-) Kitsch-Faktor aber eindeutig überhand, spätestens, als überflüssige Seitengeschichten um die Mutter des Zombie-Mädchens und die Hintergründe ihres Vaters eingebaut werden.

Sämtliche Figuren sind zwar sympathisch gezeichnet, aber das plumpe Appellieren an die Emotionen des Publikums, die Klebrigkeit der Erzählung strengt ab einem gewissen Punkt eindeutig zu sehr an. Zu viel Zucker, zu wenig Spaß: 5 Punkte von mir.
D.S.

19.01.2026, 18:09



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