ID:A

Id:aentitaetskrise

von Herr_Kees
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Wenn in einem Film eine Person ohne Gedächtnis aufwacht, ist sie selten unschuldig. Vor allem, wenn sie noch dazu eine Tasche voll Geld und eine Waffe dabei hat.

Ida passiert genau das: Sie kommt in der Nähe eines kleinen französischen Dorfs zu sich, ist aber eigentlich Dänin, im TV wird von der Ermordung eines Politikers berichtet, sie hat eine Pistole im Gepäck. Langsam erarbeitet sie sich ihre Erinnerungen zurück, bis ein traumatisches Erlebnis in der Mitte des Films einen umfangreichen Flashback auslöst.

Das ist alles ordentlich gescriptet und inszeniert und im Rahmen der Prämisse sogar halbwegs glaubwürdig. Nur sonderlich aufregend ist es nicht. ID:A kommt daher wie ein besserer deutscher TV-Krimi, ohne jemals die Höhen eines wirklich guten „Nordic Noir“ zu erreichen.

Der Film ist unmittelbar nach dem Abspann vergessen, lediglich die nicht nur sprachlich talentierte Tuva Novotny (RIGET, ANNIHILATION) bleibt noch etwas länger im Gedächtnis.
Herr_Kees

28.03.2026, 13:30



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