Ab ins Beet!von Leimbacher-Mario | Permalink |
„Veins“ ist ein naturverbundenes, typisch kanadisch-stangenwariges Mad Scientist-Bodyhorrorblümchen, das einer jungen lesbischen Frau in ihr abgeschiedenes Elternhaus am Waldrand folgt, die dort den mysteriösen Toden ihrer Verwandtschaft auf den Grund geht… Die Farbe aus dem Wald Lilien schaffen Leiden, Bäume machen Alpträume, ohne Moos nix los, Beete machen Menschenknete. Aderlass der Natur. „Veins“ bietet absolut nichts, was man noch nicht gesehen hätte. Ist nie schlecht. Aber trotzdem unfassbar monoton, highlightarm und beiläufig. Da gibt’s gar nicht viel zu sagen. Wächst, gedeiht, wird genretechnisch gejätet. Ein paar Maskeneffekte sind sehr ordentlich. Und der liebe Hund tat mir leid. Ansonsten maximal unauffällig. Und die eigentlich ehrbaren Aussagen zum Thema Mensch/Natur sind dermaßen abgenutzt, dass sie eher abstoßen und stören als Mehrwert geben. Horrorhomöopathie. Bündig läuft's nich' - Die Grünen Fazit: Invasion der Krampfadern. Zwischen Mad Botanist und Venenversatzstück… Ziemlich öder Waldspaziergang. Kein „Ruins“, (zum Glück auch) kein „Shrooms“. Kein Unkraut, kein Blumenbeet. Stängelstangenware. | |
sah diesen Film im Residenz, Köln | 18.04.2026, 20:39 |
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