crazy

Mag Mag

Da wirft Mann ein Auge drauf

von Leimbacher-Mario
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Zuerst weiß man nicht genau wo „Mag Mag“ als verkappter J-Horror eigentlich hin will … und irgendwann weiß er das selbst glaube ich auch nicht mehr genau, wenn wir einem gefräßigen „Liebesgeist“ folgen, der die von ihr auserwählten Jungs und Männern vor lauter Anziehung und Leidenschaft zum Fressen gern hat - vor allem ihre Augäpfel…

Eine Gesellschaft voller Missgunst

„Mag Mag“ könnte meiner Meinung nach ein echter Spalter sein. Selbst in J-Horror-Fanlagern. Der Humor ist wirklich weird. Die Anzahl an Figuren ist (zu) hoch. Die Klischees - zum Teil verdreht, zum Teil bestätigt - sind zahlreich. Und für mich haben eben weder seine Schocks noch seine Subversion geschmeckt, zusammengepasst, ihre volle Wirkung entfaltet. Am ehesten noch manch ein kurioser Witz. Wenn z. B. Szenen viel zu lange stehengelassen werden, kurze Tanzeinlagen zwischengeschoben werden oder der Titel anfangs mit Urin gezeichnet wird. Aber selbst da wird die Luft irgendwann dünn und „Mag Mag“ hat mich insgesamt schon weit vor seiner eigentlich nicht üblen, gesellschaftskritischen Auflösung verloren. Und das dann alles an die 120-Minuten-Marke heranreichend? Ne, ohne mich, da bin ich raus.

Fazit: „Mag Mag“ mag mag ich nicht wirklich… Weder der offbeat Humor hat gezogen noch der emotionale Anker hat gehalten. Kein Schmatzer von mir, liebe Mag Mag!
Leimbacher-Mario
sah diesen Film im Residenz, Köln

18.04.2026, 20:46



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