Les Aberrantesvon Herr_Kees | Permalink |
Vater und Tochter bei einem Raubüberfall. Blutüberströmte Leichen. Die Tochter und ihr kleiner Bruder auf der Flucht ins verlassene Haus ihrer Großmutter. Eine junge Frau, die von bewaffneten Männern durch den Wald gejagt wird. Eine versteckte Kamera. Aufnahmen eines brutalen Snuff-Movies. Ein geheimnisvolles „Flüstern“. Mit wenigen zunächst unzusammenhängend scheinenden Szenen baut Regisseur Gustavo Hernández (THE SILENT HOUSE) bereits zu Beginn eine fesselnde Mystery-Stimmung auf. Man ist gebannt und versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen, während immer neue Wendungen und Entwicklungen hinzukommen. Hernández kombiniert gekonnt die (Sub-)Genres, von Mystery über Home Invasion-Thriller und Folterfilm bis zum blanken Horror und bringt nicht nur den Genremix zum Funktionieren, sondern auch alle ausgelegten Fährten und verwendeten Motive überraschend gut zusammen. Der Film verfügt über einige immens spannende, stark inszenierte Szenen und ein packendes, sogar richtig emotionales Finale. So muss „fantastisches“ Kino sein. | |
sah diesen Film im das Metropol, Stuttgart | 26.04.2026, 23:51 |
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