Das ist ja gar zu doll hiervon Alexander | Permalink |
Dolly ist das exakte Gegenteil von all diesen generischen, Teenie-Hochglanz-Pseudo-Horrorfilmchen wie „Tarot“, „Ouija“ oder „Whistle“. Statt seine Spielzeit überwiegend mit perfekt modellierten Oberweiten und gestählten, männlichen Hardbodies zu füllen, kommt man hier recht schnell „zur Sache“ und bedient den Freund kranker Horrorfilme mit ziemlich harter Kost. Dolly liefert auf dieser Schiene zwar ab, das macht aus dem Film aber leider noch keinen Kult à la „Texas Chainsaw Massacre“. Dafür fehlt es hier sowohl an einer verstörenden Tonspur und interessanten Kameraperspektiven, als auch an einem spannenden Setting. Insgesamt merkt man dem Film halt leider sein offensichtlich sehr begrenztes Budget an. Für Freunde von z. B. der „Butcher“-Serie ist das hier bestimmt ein gefundenes Fressen (kleiner Scherz), für Hardcore Tobe Hooper Fans, die zu Hause im Schrank einen eigenen kleinen TCM-Schrein aufgebaut haben, eher eine Enttäuschung. | |
29.04.2026, 08:44 | |
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