Imposters

Things will be different

von Alexander
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Nicht erst seit Filmen wie „Coherence“ oder „Primer“ gibt es auf dem Fantasy Filmfest immer wieder so großartige Mystery-Beiträge wie „Imposters“, über die man nach dem Filmende so hervorragend mit Freunden diskutieren und sich den Knoten im Kopf langsam wieder entwirren lassen kann.

„Imposters“ nimmt sich sehr viel Zeit, seine unheimliche Atmosphäre und Spannung nur ganz allmählich aufzubauen, und zieht das berühmte Kaninchen glücklicherweise erst sehr spät aus dem Zylinder, so das der Knobelfreund lange rätseln darf, was hier eigentlich abgeht.

Viel darf man wegen einer eindeutigen Spoiler-Gefahr nicht verraten und am besten geht man in den Film auch vollkommen ahnungslos. Jedenfalls bietet die Ausgangssituation eines Paares, das in eine abgeschiedene Kommune am Rande eines großen Waldes gezogen ist, so viele Möglichkeiten für Gedankenexperimente, das es eine Freude ist sich hier überraschen zu lassen. Ich hatte aus irgendeinem Grund viel weniger erwartet und war zum Ende der Geschichte emotional ziemlich mitgenommen. Für Fans von Filmen wie z. B. „Things Will Be Different“ eine unbedingte Empfehlung.

Ein wahrhaftiges Fest für Mystery-Thriller-Freunde wie mich, und sicherlich wird es irgendwann im Netz auch zu diesem Film irgendwo eine von einem Fan hingebungsvoll gemalte „Erklärbär“-Zeichnung geben, auf der das zuvor gesehene entwirrt wird.
Alexander

01.05.2026, 13:10



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