crazy

Shelby Oaks

The Shelby Oaks Witch Finds Tape Ghost-Project on V/H/S

von Alexander
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Wenn man den Film nicht mag, könnte man zum „Shelby Oaks Bingo“ aufrufen und schauen, wer die meisten abgeklauten Ideen von, und Parallelen zu anderen Filmen entdeckt. Mir hat „Shelby Oaks“ allerdings trotzdem gefallen.

Ein Film mit sehr vielen Ecken und Kanten, ein erfrischend „anderes“ Debüt von Regisseur Chris Stuckmann. Ja es stimmt, „Shelby Oaks“ bietet wenig wirklich Neues, setzt das „Alte“ aber so überraschend, gruselig und abwechslungsreich in Szene, dass ich ziemlich begeistert war.

Das Ende haut einen wirklich vom Sockel und war für mich ein härterer, besserer und vor allem überraschenderer „Twist“, als jener im von manchen über den grünen Klee ausgelobten, ähnlichen „Man Finds Tape“, der die filmischen Hosen leider schon auf halber Strecke runterließ und durch seine Absurdität jeglichen Wind aus den filmischen Segeln genommen, und mich maßlos enttäuscht hatte.

Alte Ideen müssen nicht zwangsläufig verbraucht und langweilig sein, und diese zu einem neuen Patchwork zusammenzusetzen, das zumindest für mich richtig gut funktionierte, ist auch eine Kunst, vor allem wenn man das niedrige Budget des Films im Auge hat. Reiht sich somit ein in eine Serie von Filmen „junger Wilder“ (siehe auch „Backrooms“ oder „Bring Her Back“), die aus fast nichts richtig coole Horrorstreifen machen. Hier ist „low budget“ mal kein Schimpfwort.
Alexander

17.06.2026, 13:26



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