Haters gonna hate, lovers wanna love - I don't even want none of the abovevon Jimmyjohnjamesmyer | Permalink |
Ich war recht gespannt auf diesen Film, da der Trailer interessant aussah und vorab relativ viel Hype um Leviticus gemacht wurde. Zumal Australien für mich schon lange ein Land ist, das auffällig viele sehr gute düstere Horrorfilme und Dramen produziert. Dummerweise ist die Sache mit dem Hype heutzutage genau das … viel Rauch um Nichts. Und so erging es mir eben auch mit "Leviticus". Die starken Parallelen zu "It Follows" und die LGBTQ‑Thematik wurden ausreichend angepriesen und stimmen absolut. Das Ganze kommt dann rüber wie ein sehr langsamer und dramalastiger Horrorfilm, der sehr gemächlich erzählt ist und primär mit der authentischen Chemie zwischen den Hauptcharakteren punktet. Die Grundidee ist nett, konnte mich aber nicht wirklich überzeugen, da die Story um die schwule Affäre im Zentrum einfach viel zu zäh und distanziert erzählt ist. Einige trendige Themen wie Konversionstherapie und verrückte Christen mit etwas Übernatürlichkeit verbunden und schwupps, springen die Medien an. Für mich als Zuschauer kam der Film einfach nicht aus dem Quark und hatte viel zu wenige Aha‑Momente. Leviticus ist sehr dreckig und realistisch gefilmt, wie irgendwie die meisten australischen Filme. Was mich sonst am Land der tausend Tode sehr anspricht, funktioniert hier irgendwie nur sehr bedingt. Daher wohl eher für Fans von "It Follows" und ähnlichen, der mich damals ehrlich gesagt auch eher gelangweilt hat. | |
09.09.2026, 13:29 | |
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