Tuschen statt Kuschenvon Leimbacher-Mario | Permalink |
„Buddy“ kippt trippige Kindershows aus den 90ern à la „Barney and Friends“ in eine kuschelig-kranke Killerdecke, wenn die titelgebende TV-Figur seinen unschuldigen Kinderfreunden plötzlich das bunt-poppige Leben zur Hölle macht… Ein tiefer Brunnen Holy moly, was ein Fest! „Buddy“ geht weit über den ersten trashigen und polarisierenden Anschein hinaus, wenn er Kindheitserinnerungen in Alpträume verwandelt, wenn er Autokraten den Kampf ansagt, wenn er irgendwo die wahnsinnige Mitte zwischen „Sesamstraße“, „Turbo Kid“, „Labyrinth“, „Backrooms“, „Wizard of Oz“ und „Stranger Things“ trifft. Ein Vorschulcurveball der Splatterstufe III. Für mich ist das kreativ wie visuell und auch vom Partyspaß schlicht einer der Filme des Jahres! Und dabei hat er auch noch 'ne Menge zu sagen… Kommender Kult mit kilometerweiter Ansage. Der wird die Generation „Obsession“ von hinten durch's Auge im langsamen Sturm erobern. Da bin ich mir ganz, ganz sicher. Retromanie getötet. Kinder zum Abschuss frei. Ein Killer, wie es ihn noch nie gab. Psychopathen in Neonfarben. Flimmerkisten der falschen guten Laune. Fernsehkonsum des Todes. Familien gespalten und am Abgrund. Slasher, Monstermovie, Satire, Metamassaker. Alles in einem. Und sein ganz eigenes Ding. Voller toller Details. Party wie Anklage. Ein Geniestreich! Die Quäletubbies Fazit: Einer der buntesten, kreativsten und besten Slasher-/Monstermovies seit der Jahrtausendwende. Reizende Kombi, geniale Idee, top Ausführung. Plüschiger, prall gefüllter, popkulturkritischer Paradecrowdpleaser. Ich bin begeistert! | |
sah diesen Film im Residenz, Köln | 12.09.2026, 01:14 |
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