Ich sehe – also lach' ich!von Leimbacher-Mario | Permalink |
Wenn das Team rund um „River – The Timeloop Hotel“ und „Beyond the Infinite Two Minutes“ einen neuen Film an den Start bringt, dann muss man Genrefans wie uns nicht zweimal bitten… „You Are the Film“ lässt quasi einen Infinityloop oder eine Penrose-Treppe in Filmform auf den erstaunten Zuschauer los, wenn sich im Film zwei verschiedene Künstler, ein Musiker und eine Theaterregisseurin, gegenseitig auf ihren jeweiligen Leinwänden sehen, Kontakt aufnehmen und ihre Storys womöglich verändern… Völlig richtig im falschen Film Obwohl man wie gesagt als Fan von filmischer J-Quirligkeit dieses Team wie gesagt immer auf dem Schirm hat und fast schon im Herzen trägt, schießt „You Are the Film“ für mein Empfinden nochmal deutlich über meine (ohnehin schon hohen) Erwartungen hinaus. Das ist nicht nur kreativ, das ist nicht nur liebenswert, das ist nicht nur kurzweilig und unberechenbar – das ist all das zum Quadrat! Die Nutzung des einen Kinos und Häuserblocks ist wieder mal exzellent. Die Verschmelzung von Theater, Musik und Kino – aber auch ganz anderen, unerwarteten Filmgenres! – ist ambitioniert und wird schlicht sensationell umgesetzt. Die beiden „Hauptfiguren“ sind supersüß – getrennt wie zusammen. All das zu choreografieren und aufeinander abzustimmen gelingt augenöffnend toll. Und man ist einfach immer und immer gespannter, im Verlauf, was einen hinter der nächsten Ecke oder eben „auf der nächsten Drehbuchseite“ erwartet. Oder wie es geschrieben steht und dann doch nicht gemacht wird. Es kann nur kommen, wie man's nicht erwartet. Ganz nach dem Motto: Flip the Script! Fazit: Eine der herzlichsten und knackigsten Empfehlungen des Kinojahres – „You Are the Film“ ist eine bezaubernd naive, perfekt durchchoreografierte und gnadenlos kreative Wundertüte! | |
sah diesen Film im Residenz, Köln | 16.09.2026, 01:13 |
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