Revenge of the Hasenmaskevon GeorgeKaplan | Permalink |
Dass die Hasenmaske direkt nach "I’m a Cyborg, but that’s ok" noch mal Thema werden würde, ist wohl einer der angenehmsten Zufälle, die der Timetable in Köln bislang zu bieten hatte.
Zumindest ist "To Sir, with Love" die eindeutig bessere Variante, sein wahres Ich hinter einer Maske zu verstecken. Als Slasher nimmt der Film sich erstaunlich ernst und humorlos (sofern man den vielleicht unfreiwilligen jetzt einmal außen vorlässt), erfindet das Rad sicher nicht neu, zeigt sich aber bodenständig, hart, recht spannend und blutig und mit fiesen Folterszenen geizt er auch nicht.
Darüber hinaus versteht sich der Film aber auch als Psychogramm, und das ist nicht abwertend gemeint. Da wird nicht einfach drauf los gemetzelt, sondern die Figuren bekommen einen Hintergrund, der zumindest mit den Taten in Einklang zu stehen scheint.
Zur Bedeutung des Titels "To Sir, with Love" hab ich eine Vermutung: Mit Sir wird der Polizist angeredet, der die Morde untersucht, und da es wohl seine letzte Aufgabe vor dem Ruhestand ist, ist die Mordserie das Abschiedsgeschenk "with Love" an ihn. Mag aber auch sein, dass ich völlig daneben liege. | |
10.08.2007, 03:10 | |
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