crazy

Impulse

Olé

von Alan Smithee
Olé

Wo liegt die Grenze zwischen dem alltäglichen Wahnsinn und dem Wahnsinn im Alltag? Und ist es möglich, die Grenze zu überschreiten und wieder zurückzukehren?
Miguel Alcantud parafiert in olofaktischen Bildern beklemmende Fragen, wie sie sich jeder von uns im urbanen Weltendorf stellen kann. Das die Spanier Filme machen können ist bekannt. Dennoch überrascht immer wieder insbesondere die Wahl der Sujets der "nueves Animales" von der iberischen Halbinsel, die eigentlich Altbekanntes stets neu entdecken. Schade eigentlich, dass die Spanier im Fußball weniger virtuos weiter auf ihren großen Erfolg warten müssen. Sicherlich könnte man da auch aus dem Katz-und-Maus-Spiel der aus dem Ensemble herausragenden beiden Hauptdarsteller einiges abschauen. Stetig, aber unaufhaltsam strebt der Film vom Anfang bis zum Ende ohne Zäsur gleich seinen Figuren dem unausweglichen Ende entgegen.
Alles in Allem fast schon eine erwachsene Arbeit des Nachwuchsregisseurs, der vielleicht sogar noch ein wenig Reife gut getan hätte.
Allerdings 1 ganzer Punkt Abzug für die infame Reverenz an die Tabakmafia.
Alan Smithee
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

10.08.2002, 00:38



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