crazy

[rec]

Die Brut des Bösen

von GeorgeKaplan
Ein Reporterteam begleitet die Feuerwehr von Barcelona auf einem harmlos scheinenden Einsatz ("Das ist kein Notfall, daher fahren wir ohne Sirene"). Am Einsatzort, ein gewöhnliches Mehrfamilienhaus, angekommen, fängt der Terror an. Mehr sollte man nicht wissen, denn je unvorbereiteter man den Film sieht, desto besser funktioniert er.

"[rec]" bietet herrliches Lästerpotential. Die Handycam-Optik wird seit "Blair Witch Project" ja geradezu inflationär benutzt, zudem hat bei einer solchen Optik der Zuschauer in der ersten Reihe schon mal verloren. Das herausragende Merkmal der Hauptdarstellerin - na gut, neben ihren bezaubernden Rehkitzaugen - ist ihre Begriffsstutzigkeit. Das Gequatsche, ob die Kamera laufen darf oder nicht, nervt mit der Zeit, von einigen Bewohnern des Hauses ganz zu schweigen. Ab einem bestimmten Punkt kann man auf die Sekunde genau vorhersagen, was passieren wird (das Experiment mit meinem Nachbarn "Schau nach links, jetzt!" hat jedenfalls geklappt).

Verblüffend: Dennoch funktioniert "[rec]", und das nicht zu knapp. Das ist pures Terrorkino, Panik, Angst, Schrecken, die sich hörbar auf die Zuschauer übertrugen, da wird die Spannungsschraube zum Schluss extrem angezogen, die Geräuschkulisse unerträglich, der Boden unter den Füßen schwindet. Und meine Fingernägel mussten mal wieder dran glauben.
GeorgeKaplan
sah diesen Film im Cinedom 4, Köln

07.04.2008, 10:31



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