crazy

The Twilight Zone


Aus dem offiziellen Programm:
Programm 1
Where Is Everybody
The Passersby
The Shelter
To Serve Man

Programm 2
Perchance To Dream
The Last Rites Of Jeff Myrtlebank
The Hitch-Hiker
The Eye Of The Beholder



02.10.1959:
WHERE IS EVERYBODY?
Buch: Rod Serling
Regie: Robert Stevens
Darsteller: Earl Holliman, James Gregory

Die erste Episode der Serie mit Earl Holliman als einsamer Fremder, den es in eine Geisterstadt verschlägt: Im coffee shop steht heißer Kaffee auf dem Herd, von Koch und Bedienung ist jedoch weit und breit nichts zu sehen. In einem öffentlichen Fernsprecher läutet das Telefon, aber am anderen Ende der Leitung meldet sich niemand. Im Kino des Ortes läuft Douglas Sirks BATTLE HYMN durch den Projektor, von Publikum und Vorführer fehlt jede Spur. Und im Aschenbecher des Polizeireviers liegt eine qualmende Zigarre...

“Here’s what THE TWILIGHT ZONE is: it’s an anthology series, half hour in length, that delves into the odd, the bizarre, the unexpected.” (Rod Serling, “Seeking Far Horizons”, TV GUIDE, November 7, 1959)


01.10.1961:
THE PASSERSBY
Buch: Rod Serling
Regie: Elliot Siverstein
Darsteller: Joanne Linville, James Gregory, Austin Green

1865. Die Konföderierten mußten sich der Übermacht der Yankees ergeben. Der Bürgerkrieg ist zu Ende. Eine schier endlose Kolonne zerlumpter, erschöpfter Soldaten schleppt sich eine ausgetretene Landstraße entlang. Als der Zug ein ausgebranntes Landhaus passiert, tritt ein verkrüppelter Veteran auf die Veranda. Er bittet die Südstaaten-Lady, die seltsam apathisch auf ihrem Schaukelstuhl ausharrt, um einen Schluck Wasser und kommt mit ihr ins Gespräch...

“Here’s what THE TWILIGHT ZONE isn’t: it’s not a monster rally or a spook show. It probes into the dimension of imaginations but with a concern for taste and for an adult audience too long considered to have IQs in negative figures.” (Rod Serling, “Seeking Far Horizons”, TV GUIDE, November 7, 1959)


29.9.1961:
THE SHELTER
Buch: Rod Serling
Regie: Lamont Johnson
Darsteller: Larry Gates, Jack Albertson, Joseph Bernard, Sandy Kenyon

Der Doktor ist ein braver Mann, ein aufrechtes, hochgeschätztes Mitglied der Gemeinde. Die Idee, seinen Keller in einen Atomschutzbunker umzubauen, wird als schrulliger Spleen abgetan. Eines Abends meldet das Radio, daß eine Flotte UFOs im Anflug sei. Die Bevölkerung wird gebeten, sich in die Luftschutzkeller zurückzuziehen. Da stehen die zahlreichen Freunde des Mediziners mit Kind und Kegel vor der Tür und bitten nachdrücklich um Aufnahme in den einst belächelten Sicherheitsraum.

“Each show is a carefully concieved and wrought piece of drama, cast with competent people, directed by creative, quality-conscious guys, and shot with an eye toward mood and reality. There will be nothing formula’d, nothing telegraphed, nothing so nostalgically familiar that an audience can join actors in duets.” (Rod Serling, “Seeking Far Horizons”, TV GUIDE, November 7, 1959)


02.3.1962:
TO SERVE MAN
Buch: Rod Serling
Regie: Richard L. Bare
Darsteller: LLoyd Bochner, Richard Kiel

Außerirdische, drei Meter groß – unter ihnen Richard Kiel, der „Beißer” aus dem 007-Abenteuer DER SPION, DER MICH LIEBTE –, sind auf der Erde gelandet. Die Extraterrestrischen nennen sich Kanamiten, kommunizieren mit telephatischen Kräften (eine Gabe, die sie, nebenbei bemerkt, nicht besonders intelligent aussehen läßt) und haben wider Erwarten überhaupt nichts Böses im Sinn. Ihr einziger Wunsch besteht darin, der Menschheit zu helfen und uns von ihren hochentwickelten Technologien profitieren zu lassen. Der Lügendetektortest bestätigt die guten Absichten. Gesagt, getan: wenig später gehören Krieg, Hunger und Seuchen der Vergangenheit an – und...

“The exciting thing about our medium is its potential, the fact that it doesn’t have to be imitative. What it can produce in terms of novelty and ingenuity has barely been scratched (...) The horizons of what it can do and where it can go stretch out beyond vision.” (Rod Serling, “Seeking Far Horizons”, TV GUIDE, November 7, 1959)


27.11.1959:
PERCHANCE TO DREAM
Buch: Charles Beaumont
Regie: Robert Florey
Darsteller: Richard Conte, John Larch

Richard Conte (DER SCHNÜFFLER, LADY IN CEMENT) durchlebt schlaflose Nächte. Zwar ist er totmüde, doch traut er sich nicht, die Augen zuzumachen. Schließlich sucht er einen Arzt auf, um ihm von seinen Ängsten zu erzählen...

“We want to tell stories that are different. We want to prove that television, even in its half-hour form, can be both commercial and worthwhile. The half-hour film can probe effectively, dramatize and present a well-told and well-filmed story; at the same time, perhaps only as a side effect, a point can be made that the fresh and untried can carry more infinite appeal than a palpable imitation of the already proved.” (Rod Serling, “Seeking Far Horizons”, TV GUIDE, November 7, 1959)


23.2.1962:
THE LAST RITES OF JEFF MYRTLEBANK
Buch/Regie: Montgomery Pittman
Darsteller: James Best, Sherry Jackson, Lance Fuller, Dub Taylor

Gerade als der Priester anhebt, die letzten salbungsvollen Worte vor der Beisetzung zu sprechen, entsteigt der geradezu vor Leben strotzende Jeff Myrtlebank seinem einfachen Holzsarg. Die versammelte Gemeinde ist geschockt! Doch schnell weicht die Verblüffung der Freude – wären da nicht diese merkwürdigen Ungereimtheiten. Blumen verwelken in seiner Nähe, sein Verhalten ist befremdend, völlig verändert. Seit wann zum Beispiel ist Jeff so ein Arbeitstier, seit wann versteht er mit seinen Fäusten so gut umzugehen? Als er eines Tages selbst den Bruder seiner Verlobten zusammenschlägt, beschleicht die Dorfbewohner ein mulmiges Gefühl.

“THE TWILIGHT ZONE is a wonderous land of the very different. No luggage is required for the trip. All that the audience need to bring is imagination.” (Rod Serling, “Seeking Far Horizons”, TV GUIDE, November 7, 1959)


22.01.1960:
THE HITCH-HIKER
Buch: Rod Serling
Regie: Alvin Ganzer
Darsteller: Inger Stevens, Leonard Strong, Adam Williams

Sicherlich ein Highlight der Serie, ein Meisterwerk in Sachen subtilen Horrors: Inger Stevens (HANG’EM HIGH, A GUIDE FOR THE MARRIED MAN) ist mit ihrem Wagen nach Los Angeles unterwegs. Als sie wegen einer Reifenpanne anhalten muß, sieht sie auf der anderen Straßenseite erstmals diesen merkwürdigen Anhalter, der von nun an häufig ihren Weg kreuzen wird...

Rod Serling stated that he had made up the term TWILIGHT ZONE, and had only later learned that the phrase had an aeronautical connotation - referring to the moment when an aircraft descending on its final landing approach loses sight of the horizon. The term also has a legal connotation, having been used in arguments before the U.S. Supreme Court as early as 1911.


11.11.1960:
THE EYE OF THE BEHOLDER
Buch: Rod Serling
Regie: Douglas Heyes
Darsteller: Maxine Stuart, Donna Douglas, William D. Gordon

Eine der zahlreichen politischen Allegorien der Serie; hier zum Thema Gleichstellung der Rassen: Eine Frau mit bandagiertem Kopf liegt im Krankenhaus. Elfmal hat sie sich das Gesicht schon operieren lassen. Wird sie nun endlich so aussehen wie alle anderen? Hoffentlich, denn sonst ist ihre Internierung in ein Lager gewiß...

Einer der von Rod Serling verworfenen Einleitungstexte: “This highway leads to the shadowy tip of reality; you´re on a through route to the land of the different, the bizarre, the unexplainable ... Go as far as you like on this road. Its limits are only those of the mind itself. Ladies and gentlemen, you´re entering the wonderous dimension of imagination. Next stop THE TWILIGHT ZONE.”


8 Sterne (4 Bewertungen)


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