Wird euch IQ-Punkte klauen!von Leimbacher-Mario | Permalink |
"Mind Ripper" aka "The Oupost" ist typischster Low Budget-Videothekenhorror der mittigen Neunziger, wo gerne mit großen Namen oder falschen Franchisebrücken fehlgeleitet wurde... In diesem wüsten "Untergrundhorror" wird ein schwer verletzter Mann am Wüstenrand gefunden und in einen Bunker verschleppt, in dem geheime Experimente gemacht werden und die Stimmung eh schon am Siedepunkt scheint... Pay(check) of the Dead Das ist weder "Hills Have Eyes 3" noch einer von Wes Craven ... und auch kein guter Film. So einfach kann man das auf den Punkt bringen. Hässliche Sets und graue Wände, schwachbrüstiges Schauspieltalent und eintönige Farbfilter, unsympathische Figuren und halbgare Monstereffekte, wenig Spannung oder Sinn. Selbst ein Lance Henriksen kann da nur noch wenig retten. Zwischen Etikettenschwindel und Videothekengrabbeltisch. War das von Anfang an eine TV-Produktion? Ich könnt's mir gut vorstellen... Viele "Outer Limits"-Episoden haben mehr Drive und Anspannung. Und selbst der Charme solcher Filmstudios wie Full Moon oder Cannon oder Troma fehlt hier schmerzlich. "Mind Ripper" plätschert vor sich her wie ein Bächlein in Nevada. Da wird kein Durst gestillt! Und bei dem meine ich mich erinnern zu können, dass ich sogar schon zu einem ähnlichen Fazit damals als Kind kam, als ich ihn das erste Mal sehen "durfte". Ich hoffe sogar, nun war es das letzte Mal in meinem Leben... Ein schwachbrüstiges Derivat. Wo sind die Killermaulwürfe, wenn man sie braucht?! Fazit: Eintöniger und einschläfernder "Untergrundwüstenhorror"... Nicht durch Namen oder Connections einlullen lassen - schwach bleibt schwach! | |
06.08.2026, 18:26 | |
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